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Zweitplatzierte im Cluster Automotive 2020:
Robin GbR / TU Dresden

2. Platzierte Automotive:  Tony Weber, Jan Luft, Dr. Michael Stegelmann und Dr. Michael Krahl (v.l.) von der Robin GbR/TU Dresden| Bildnachweis: Tom Schulze

Leicht gebaut

Kleine und flexible Spritzgießanlage revolutioniert modernen Karosseriebau

Im Automobilbau kommen vermehrt hochleistungsfähigeMaterialkombinationen aus Kunststoffenund Metallen zum Einsatz. Um diese Werkstoffe im Karosseriebau zusammenzubringen, ist Spritzgießen ein bewährtes Verfahren.Der geschmolzeneKunststoff wird dabeiauf Metalle aufgespritzt undunter hohem Druck als fertiges Bauteil in Form gepresst. Für die dabei wirkenden enormenKräfte braucht man bisher große und schwere Anlagen. Diese sind jedoch schlecht in Produktionsstraßen integrierbar, außerdemteuer und damit nur für große Serien wirtschaftlich. Das Team von ROBIN, einer Ausgründung aus dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, macht Spritzgießennun kompaktund flexibel. Die Neuheit in der Spritzgießanlage ist ein Bügel aus Carbon, der den hohen Kräften standhalten kann. Die sehr kleine und leichte Technik kann nun beispielsweise auf Roboterarme montiert und in eine Fließbandfertigung integriert werden. Die Spritzgießtechnikfährtzur Karosserie und die Kunststoffteile, wie zum Beispiel Armaturenelemente oder Dichtungen, werden am Fließband direkt auf das Metallaufgespritzt. Damit sind viel komplexere Bauteilemit vielfältigen Materialkombinationen möglich.Und das in kürzerer Zeit bei nur 35% der bisherigen Werkzeugkosten. Durch die Kostenersparnis können nun besonders Herstellerkleiner Serien von der Spritzgießtechnik profitieren. Der serienreife Prototyp wird derzeit in der Industrie getestet und für den stetig wachsenden Leichtbaumarkt im Automobil- oder Flugzeugbau optimiert.

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Ansprechpartnerin

Hanka Fischer
Projektleiterin IQ Innovationspreis Mitteldeutschland | Innovations- & Projektmanagement

Telefon: +49 341 600 16 16
E-Mail: fischer@mitteldeutschland.com

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